Was ist lebensmittel-kennzeichnungsverordnung?

Die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung regelt die Kennzeichnung von Lebensmitteln und damit verbundenen Informationen für Verbraucherinnen und Verbraucher. Sie stellt sicher, dass Konsumenten über die Zusammensetzung, Herkunft und Qualität von Lebensmitteln informiert werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Zu den Informationen, die gemäß der Verordnung auf der Verpackung von Lebensmitteln angegeben werden müssen, gehören unter anderem:

  • Bezeichnung des Lebensmittels: Die genaue Bezeichnung des Produkts muss angegeben werden, um Klarheit über den Inhalt zu schaffen.
  • Zutatenliste: Die Zutaten, aus denen das Lebensmittel besteht, müssen in absteigender Reihenfolge ihres Gewichtsanteils angegeben werden. Dies ermöglicht es Verbrauchern, allergene Stoffe oder unerwünschte Inhaltsstoffe zu erkennen.
  • Allergenkennzeichnung: In der Zutatenliste müssen allergene Stoffe, wie zum Beispiel Nüsse, Gluten oder Soja, besonders gekennzeichnet werden, um Allergikern eine einfache Identifizierung zu ermöglichen.
  • Nährwertdeklaration: Die Nährwertangaben wie Kaloriengehalt, Anteil von Fett, Kohlenhydraten, Eiweiß und Salz müssen auf der Verpackung aufgeführt sein, um Verbrauchern bei einer gesundheitsbewussten Ernährung zu helfen. Dabei gibt es bestimmte Mindestanforderungen an die Größe und den Inhalt der Nährwertangaben.
  • Verantwortlicher Lebensmittelunternehmer: Der Name und die Anschrift des Lebensmittelherstellers oder -verkäufers müssen ersichtlich sein, um bei Fragen oder Problemen Kontakt aufnehmen zu können.

Die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung gilt in der Europäischen Union und dient sowohl dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher als auch der Förderung eines fairen Wettbewerbs zwischen den Herstellern von Lebensmitteln.