Was ist rumänien?

Rumänien ist ein Land in Südosteuropa und grenzt an Bulgarien, Serbien, Ungarn, Ukraine und Moldawien. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Bukarest.

Das Land hat eine lange Geschichte und war Teil des Römischen Reiches, des Osmanischen Reiches und des Habsburgerreiches. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Rumänien zu einem unabhängigen Königreich und nach dem Zweiten Weltkrieg eine kommunistische Volksrepublik. Rumänien blieb bis 1989 unter kommunistischer Herrschaft, als die Revolution stattfand und das Land eine demokratische Republik wurde.

Rumänien ist reich an natürlicher Schönheit und hat eine vielfältige Landschaft, darunter die Karpaten, die Donau und das Schwarze Meer. Das Land hat viele Nationalparks und Naturschutzgebiete, wie den Donaudelta-Nationalpark, der als UNESCO-Weltkulturerbe gilt.

Die rumänische Kultur ist stark von den Nachbarländern beeinflusst, insbesondere von der slawischen und der ungarischen Kultur. Das Land hat eine reiche Folklore-Tradition mit eigener Musik, Tänzen und trachtartigen Kleidungen.

Die Wirtschaft in Rumänien hat sich seit dem Ende des Kommunismus stark entwickelt. Der größte Wirtschaftssektor ist der Dienstleistungssektor, gefolgt von der Industrie, insbesondere der Automobil- und Elektronikindustrie. Rumänien ist auch bekannt für seine Landwirtschaft, insbesondere den Weinbau.

Rumänien ist Mitglied der Europäischen Union, der NATO und des Europarats. Die Landessprache ist Rumänisch, aber viele Menschen sprechen auch Englisch, Deutsch oder Französisch.

Beliebte touristische Ziele in Rumänien sind unter anderem die Schlossbrücke von Sighișoara, das Schloss Peleș, die Schwarze Kirche in Brașov und das Schloss Bran, auch bekannt als "Draculas Schloss".

Rumänien hat eine geschätzte Bevölkerung von etwa 19 Millionen Menschen. Die offizielle Währung ist der Rumänische Leu (RON).