Was ist karausche?

Die Karausche ist ein Fischart, die zur Familie der Karpfenfische gehört. Ihr wissenschaftlicher Name ist Carassius carassius.

Die Karausche ist in Europa weit verbreitet und lebt vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern wie Teichen, Seen, Flüssen und Kanälen. Sie bevorzugt warme Gewässer und ist tolerant gegenüber verschiedenen Umweltbedingungen.

Karauschen haben einen abgeflachten, seitlich hochrückigen Körper mit kleinen Schuppen. Sie erreichen eine maximale Länge von etwa 40 cm und ein Gewicht von bis zu 2 kg. Die Färbung variiert je nach Lebensraum, kann aber von olivgrün bis grau oder bräunlich sein. Die Bauchseite ist meist heller.

Diese Fischart ernährt sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost wie Algen, Wasserpflanzen und auch von Insektenlarven. Sie sind Allesfresser und können auch Brot, Mais und andere Nahrungsmittel aus der Umgebung aufnehmen.

Karauschen haben eine hohe Fortpflanzungsrate und können ab einem Alter von zwei bis drei Jahren laichen. Die Eiablage erfolgt in dichten Wasserpflanzen oder auf flachen, schlammigen Stellen.

In einigen Regionen Europas wie beispielsweise Großbritannien wurde die Karausche als Zielfisch für Angler populär. Sie wird auch in einigen Teichen und Seen gehalten, um das Gewässer zu pflegen und zu unterstützen.

Insgesamt ist die Karausche eine relativ häufige und anspruchslose Fischart, die in verschiedenen Gewässertypen vorkommt.

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