Was ist baumpilze?

Baumpilze: Ein Überblick

Baumpilze sind Pilze, die an Bäumen wachsen. Sie können sowohl lebende als auch tote Bäume besiedeln und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald. Einige sind Saprophyten, die sich von totem Holz ernähren und zur Zersetzung beitragen, während andere Parasiten sind, die lebende Bäume schwächen oder abtöten können.

Arten von Baumpilzen:

  • Saprophyten (Holzzersetzer): Diese Pilze ernähren sich von totem Holz und tragen wesentlich zur Zersetzung von Holz und zur Freisetzung von Nährstoffen in den Boden bei. Beispiele hierfür sind der Zunderschwamm und der Austernseitling.
  • Parasiten: Diese Pilze befallen lebende Bäume und entziehen ihnen Nährstoffe. Dies kann zu Schwächung, Krankheit und letztendlich zum Absterben des Baumes führen. Beispiele sind der Hallimasch und der Lackporling.
  • Mykorrhizapilze: Einige Pilze leben in einer Symbiose mit Bäumen, indem sie deren Wurzeln umhüllen und die Nährstoffaufnahme verbessern. Im Gegenzug erhalten sie Zucker von den Bäumen. Diese Symbiose wird als Mykorrhiza bezeichnet. (Mehr dazu unter: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/mykorrhiza)

Identifizierung von Baumpilzen:

Die Identifizierung von Baumpilzen kann schwierig sein, da es viele verschiedene Arten gibt. Wichtige Merkmale zur Bestimmung sind:

  • Form und Größe des Fruchtkörpers: Die Fruchtkörper können verschiedene Formen haben, z. B. konsolenförmig, knollenförmig oder becherförmig.
  • Farbe: Die Farbe des Fruchtkörpers kann stark variieren.
  • Oberfläche: Die Oberfläche kann glatt, rau, filzig oder schuppig sein.
  • Standort: An welcher Baumart wächst der Pilz?
  • Geruch: Einige Pilze haben einen charakteristischen Geruch.

Bedeutung von Baumpilzen:

  • Ökologische Bedeutung: Baumpilze spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem Wald, indem sie tote Bäume zersetzen, Nährstoffe freisetzen und als Nahrungsquelle für andere Organismen dienen.
  • Wirtschaftliche Bedeutung: Einige Baumpilze sind essbar und werden kommerziell angebaut, z. B. der Austernseitling. Andere werden in der traditionellen Medizin verwendet. (Mehr dazu unter: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/traditionelle%20medizin)
  • Forstwirtschaftliche Bedeutung: Parasitäre Baumpilze können in der Forstwirtschaft Schäden verursachen, indem sie Bäume schwächen oder abtöten.

Bekämpfung von parasitären Baumpilzen:

Die Bekämpfung parasitischer Baumpilze ist oft schwierig. Zu den Maßnahmen gehören:

  • Vorbeugende Maßnahmen: Gesunde Baumbestände fördern, um die Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall zu erhöhen.
  • Entfernung befallener Bäume: Um die Ausbreitung des Pilzes zu verhindern, sollten befallene Bäume gefällt und entsorgt werden.
  • Biologische Bekämpfung: In einigen Fällen können antagonistische Pilze oder Bakterien eingesetzt werden, um das Wachstum des parasitären Pilzes zu hemmen.

Beispiele für bekannte Baumpilze:

Hinweis: Beim Sammeln von Pilzen in der Natur ist Vorsicht geboten. Viele Pilze sind giftig und können zu schweren Vergiftungen führen. Nur Pilze sammeln, die man sicher identifizieren kann. Im Zweifelsfall einen Pilzsachverständigen konsultieren. (Mehr dazu unter: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/pilzsachverständiger)