Was ist xss?

XSS (Cross-Site Scripting) ist eine Sicherheitslücke, die auf Webanwendungen abzielt. Sie tritt auf, wenn ein Angreifer schädlichen Code in die verwundbare Anwendung einschleust. Dieser Code wird dann von anderen Benutzern der Anwendung, die die betroffene Seite besuchen, ausgeführt.

Die Auswirkungen von XSS können vielfältig sein, von einfachen Benutzerinteraktionen wie Popup-Fenstern und Weiterleitungen bis hin zum Diebstahl von Benutzerdaten wie Cookies und Anmeldeinformationen. XSS-Angriffe können auch verwendet werden, um Benutzer auf bösartige Websites umzuleiten oder schädliche Downloads auszulösen.

Es gibt drei Haupttypen von XSS-Angriffen:

  1. Stored XSS: Hier wird der schädliche Code dauerhaft in der Datenbank oder in Dateien der Webanwendung gespeichert. Jedes Mal, wenn ein Benutzer die betroffenen Seiten aufruft, wird der schädliche Code ausgeführt.

  2. Reflected XSS: Bei dieser Methode wird der schädliche Code an die Opfer weitergegeben, indem er in URLs oder Formulardaten eingefügt wird. Der Benutzer klickt auf einen manipulierten Link oder sendet ein Formular ab, wodurch der Code ausgeführt wird.

  3. DOM-based XSS: Dieser Angriff richtet sich gegen die JavaScript-Implementierung in der Browserumgebung. Hier wird der schädliche Code direkt in das DOM (Document Object Model) eingefügt und von JavaScript ausgeführt.

Um XSS-Angriffe zu verhindern, sollten Webentwickler sicherstellen, dass alle Benutzereingaben ordnungsgemäß validiert und bereinigt werden, bevor sie in die Anwendung eingefügt werden. Eine gängige Methode zur Verhinderung von XSS besteht darin, die Eingaben zu escapen oder zu filtern, um schädlichen Code unschädlich zu machen. Es ist auch wichtig, sich über aktuelle Sicherheitslücken und Verwundbarkeiten auf dem Laufenden zu halten und regelmäßig Sicherheitsaudits durchzuführen.