Was ist rötelfalke?

Der Rötelfalke (Falco temminckii) ist ein mittelgroßer Vogel aus der Familie der Falken (Falconidae). Er ist in verschiedenen Regionen der Welt verbreitet, darunter in Europa und Asien.

Merkmale:

  • Der Rötelfalke ist etwa 30-36 cm lang und hat eine Flügelspannweite von 75-80 cm.
  • Das Männchen hat eine dunkelgraue Oberseite mit rötlichen Federn im Bereich des Nackens und der Stirn. Die Unterseite ist weißlich mit feinen schwarzen Querstreifen.
  • Das Weibchen ist ähnlich gefärbt wie das Männchen, aber insgesamt etwas blasser.
  • Beide Geschlechter haben schwarze Schnabelspitzen und gelbe Augen.
  • Die Jungvögel haben eine bräunliche Oberseite und sind unterseits braun gestreift.

Lebensraum:

  • Rötelfalken leben bevorzugt in offenen Landschaften wie Steppen, Tundren, Dünen oder Halbwüsten.
  • Sie kommen in verschiedenen Lebensräumen vor, einschließlich arktischer Regionen, aber auch in gemäßigten und subtropischen Gebieten.
  • In Europa ist der Rötelfalke vor allem in Südosteuropa, insbesondere in Ungarn und Bulgarien, verbreitet.

Ernährung:

  • Rötelfalken ernähren sich hauptsächlich von Kleinsäugern wie Mäusen, aber auch von Vögeln und Insekten.
  • Sie jagen meist im Flug und stoßen aus großer Höhe auf ihre Beute herab.

Fortpflanzung:

  • Rötelfalken bauen ihre Nester auf Felsen, Baumstümpfen oder in verlassenen Greifvogelhorsten.
  • Das Weibchen legt in der Regel 3-4 Eier und beide Elternvögel sind an der Brut und der Aufzucht der Jungen beteiligt.
  • Die Jungen werden mit etwa 30-35 Tagen flügge und verlassen das Nest.

Status:

  • Der Rötelfalke wird von der IUCN als "nicht gefährdet" eingestuft, obwohl einige lokale Populationen rückgängig sind.
  • Lebensraumverlust und die Verwendung von Pestiziden können jedoch weiterhin potenzielle Bedrohungen darstellen.