Was ist fettabsaugung?

Die Fettabsaugung, auch bekannt als Liposuktion, ist ein chirurgischer Eingriff, der dazu dient, überschüssiges Fettgewebe an bestimmten Körperstellen zu entfernen. Dabei werden Fettzellen mittels einer Kanüle abgesaugt, die durch kleine Hautschnitte eingeführt wird.

Die Fettabsaugung kann an verschiedenen Körperstellen angewendet werden, darunter Bauch, Hüfte, Oberschenkel, Knie, Gesäß, Oberarme und Kinn. Sie eignet sich in erster Linie zur Formung und Konturierung des Körpers, nicht zur Gewichtsabnahme.

Der Eingriff wird in der Regel unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose durchgeführt und dauert je nach Umfang 1-3 Stunden. Nach der Fettabsaugung können Schwellungen, Blutergüsse und leichte Schmerzen auftreten, die jedoch in der Regel nach einigen Wochen abklingen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Fettzellen, die einmal entfernt wurden, nicht neu entstehen. Daher kann eine Fettabsaugung langfristige Ergebnisse liefern, solange eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität beibehalten wird.

Die Fettabsaugung ist ein relativ sicherer Eingriff, birgt jedoch wie jeder chirurgische Eingriff bestimmte Risiken und Komplikationen. Dazu gehören Infektionen, Blutungen, ungleichmäßige Fettverteilung und Unzufriedenheit mit dem ästhetischen Ergebnis. Es ist wichtig, sich vor der Operation von einem erfahrenen und qualifizierten plastischen Chirurgen beraten zu lassen und alle Risiken und Nutzen sorgfältig abzuwägen.

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