Was ist aberfan?

Aberfan Katastrophe

Die Aberfan Katastrophe war ein verheerendes Ereignis, das sich am 21. Oktober 1966 in dem walisischen Bergbaudorf Aberfan ereignete. Eine riesige Abraumhalde, eine Anhäufung von Abfällen aus dem Kohlebergbau, rutschte nach tagelangen starken Regenfällen ab und ergoss sich mit hoher Geschwindigkeit in das Dorf.

  • Hauptziel: Die Abraumhalde 7, die sich oberhalb des Dorfes befand, war die Ursache des Unglücks. Die Halde war instabil und voller unterirdischer Wasseransammlungen.
  • Opfer: Die Lawine aus Schlamm und Trümmern begrub die Pantglas Junior School und umliegende Häuser. 116 Kinder und 28 Erwachsene starben.
  • Untersuchung: Eine öffentliche Untersuchung kam zu dem Schluss, dass die Katastrophe vermeidbar gewesen wäre. Der National Coal Board (NCB) wurde für seine Fahrlässigkeit verantwortlich gemacht. Sie hatten die Gefahr ignoriert und keine angemessenen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Siehe hierzu auch: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Fahrlässigkeit
  • Folgen: Die Katastrophe führte zu großer Trauer und Wut in der walisischen Gemeinschaft. Sie führte zu Veränderungen in den Sicherheitsvorschriften für den Kohlebergbau und zur Beseitigung gefährlicher Abraumhalden. Die Angehörigen der Opfer kämpften jahrelang um Gerechtigkeit und Entschädigung. Siehe auch: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Gerechtigkeit
  • Vermächtnis: Die Aberfan Katastrophe ist ein Mahnmal für die Bedeutung von Sicherheit und Verantwortung, insbesondere in der Industrie. Sie erinnert an das Versagen von Institutionen und die Auswirkungen auf Gemeinschaften. Die Geschichte von Aberfan wird weiterhin erzählt, um sicherzustellen, dass sich eine solche Tragödie nicht wiederholt. Siehe auch: https://de.wikiwhat.page/kavramlar/Verantwortung