Was ist nebelwerfer?

Der Nebelwerfer, auch bekannt als "Nebelwerfer 41" oder "Nebelwerfer-Raketen", war ein deutsches Artilleriegeschütz, das während des Zweiten Weltkriegs eingesetzt wurde. Das Hauptmerkmal des Nebelwerfers war seine Fähigkeit, Rauch- und Nebelvorhänge zu erzeugen, um Sicht- und Feindbeobachtung zu behindern.

Der Nebelwerfer bestand aus einer Abschussrampe, auf der mehrere Raketen befestigt waren. Die Raketen hatten eine Reichweite von ca. 2,5 bis 3,5 Kilometern sowie eine Streuung von etwa 120 Metern. Die Raketen wurden in einem Winkel von etwa 45 Grad abgefeuert, um eine weite Flächendeckung zu erreichen.

Die Nebelwerfer-Raketen waren mit Rauch- oder Nebelkörpern gefüllt, die beim Aufschlag eine dichte Nebelwand erzeugten. Dies hatte den Effekt, dass feindliche Truppen geblendet wurden und keine genaue Beobachtung oder Zielerfassung möglich war. Dadurch wurden offensive und defensive Operationen der deutschen Armee unterstützt.

Der Nebelwerfer wurde in verschiedenen Varianten eingesetzt, darunter der Nebelwerfer 41, der 6-fach-Nebelwerfer 42 und der 10,5 cm leichte Nebelwerfer 40. Die größere Variante, der 15 cm schwerer Nebelwerfer 41, hatte eine Reichweite von über 6 Kilometern und wurde hauptsächlich zur Tarnung von größeren Angriffen verwendet.

Der Nebelwerfer war eine effektive Waffe, um Truppenbewegungen zu verschleiern und die Verteidigung des Gegners zu schwächen. Sie wurden jedoch auch von den Alliierten erbeutet und für ihre eigenen Operationen eingesetzt.

Heutzutage werden Nebelwerfer in erster Linie bei zivilen Anwendungen wie Feuerwehrübungen, zur Rauchentwicklung bei Bühnenshows oder zum Training von Militärs und Sicherheitskräften verwendet.