Was ist lanolin?

Lanolin

Lanolin, auch Wollwachs genannt, ist ein gelbliches, wachsartiges Sekret der Talgdrüsen von Schafen. Es wird aus der Wolle der Schafe gewonnen, nachdem diese geschoren wurde. Die chemische Zusammensetzung ist komplex und besteht hauptsächlich aus Estern von Sterolen und langkettigen Fettsäuren.

Eigenschaften und Verwendung:

  • Feuchtigkeitsspendend: Lanolin ist ein hervorragendes Emolliens und Okklusivum, d.h. es hilft, die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und den Feuchtigkeitsverlust zu verhindern. Mehr dazu findest du unter https://de.wikiwhat.page/kavramlar/emolliens.
  • Schutzwirkung: Es bildet eine schützende Barriere auf der Haut, die vor Umwelteinflüssen schützen kann.
  • Hautpflegeprodukte: Wird häufig in Hautpflegeprodukten wie Cremes, Lotionen und Lippenbalsamen verwendet.
  • Medizinische Anwendungen: Lanolin wird auch in einigen medizinischen Salben und Cremes zur Behandlung von trockener Haut, Ekzemen und anderen Hauterkrankungen eingesetzt.
  • Brustwarzensalbe: Reine Lanolinprodukte sind ein beliebtes Mittel zur Behandlung und Vorbeugung von wunden Brustwarzen bei stillenden Müttern.
  • Industrielle Anwendungen: Findet auch Anwendung in der Industrie, z.B. als Korrosionsschutzmittel und Schmiermittel.

Allergische Reaktionen:

Obwohl Lanolin im Allgemeinen als sicher gilt, können einige Personen allergisch darauf reagieren. Allergische Reaktionen sind jedoch selten und treten häufiger bei sensibilisierten Personen auf. Mehr Infos zu https://de.wikiwhat.page/kavramlar/allergische%20reaktion.

Gewinnung:

Lanolin wird durch Waschen der Schafwolle gewonnen. Das dabei entstehende Waschwasser enthält Lanolin, das dann durch Zentrifugation oder Extraktion gewonnen wird.

Tierwohl:

Die Lanolingewinnung an sich schadet den Schafen in der Regel nicht, da sie nach der Schur der Wolle erfolgt. Es ist jedoch wichtig, auf eine verantwortungsvolle Schafhaltung zu achten. Mehr zu https://de.wikiwhat.page/kavramlar/tierwohl.