Was ist dugong?

Das Dugong, auch als Riesenseegurke oder Seeschwein bekannt, ist ein großes Meeressäugetier, das in den warmen Küstengewässern des Indischen Ozeans und des westlichen Pazifiks beheimatet ist. Es ist eng mit dem Manati verwandt und gehört zur Familie der Seekühe.

Dugongs haben eine robuste, torpedoähnliche Körperform und werden typischerweise zwischen 2 und 3,5 Metern lang, wobei Weibchen größer sind als Männchen. Sie können ein Gewicht von bis zu 400 Kilogramm erreichen. Ihr Körper ist von einer dicken, faltigen Haut bedeckt, die meist grau oder braun ist, um sie vor Fressfeinden wie Haien zu tarnen.

Diese Säugetiere sind an ein vollständig aquatisches Leben angepasst und verbringen die meiste Zeit damit, in seichtem Wasser nach Seegras, ihrer Hauptnahrungsquelle, zu suchen. Dugongs sind Pflanzenfresser und können täglich bis zu 40 Kilogramm Seegras fressen. Dabei nutzen sie ihre großen Lippen und ihre schnabelartige Schnauze, um die Pflanzen vom Meeresboden abzurupfen.

Dugongs sind soziale Tiere und leben normalerweise in kleinen Gruppen oder losen Verbänden. Sie sind bekannt für ihre sanfte und friedliche Natur. Die Fortpflanzung erfolgt durch innere Befruchtung und die Tragzeit beträgt etwa 13 Monate. Ein einzelnes Junges wird geboren und bleibt für mehrere Jahre eng an die Mutter gebunden.

Leider sind Dugongs durch verschiedene Bedrohungen gefährdet, wie beispielsweise Lebensraumverlust durch Küstenerosion und die Zerstörung von Seegraswiesen, Überfischung sowie Beifang in Fischereinetzen. Sie stehen daher unter Schutz und gelten in vielen Regionen als bedrohte Art. Naturschutzmaßnahmen wie die Einrichtung von Schutzgebieten und die Förderung nachhaltiger Fischereipraktiken sind entscheidend, um ihr Überleben zu sichern.

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