Giuseppe Arcimboldo, auch Arcimboldi (1526 oder 1527 in Mailand – 11. Juli 1593 ebenda), war ein italienischer Maler des Manierismus, der vor allem für seine allegorischen Porträts bekannt ist, die aus Objekten wie Früchten, Gemüse, Blumen, Tieren oder anderen Gegenständen zusammengesetzt sind.
Leben und Werk: Arcimboldo begann seine Karriere als Zeichner für Glasfenster und Fresken. Um 1562 wurde er Hofmaler von Ferdinand I. in Wien und später von Maximilian II. und Rudolf II. in Prag.
Stil und Bedeutung: Arcimboldos ungewöhnliche Porträts sind oft humorvoll und grotesk, aber sie spiegeln auch den wissenschaftlichen und naturkundlichen Interessen seiner Zeit wider. Seine Werke gelten als Vorläufer des Surrealismus.
Bekannte Werke: Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Vier Jahreszeiten (Frühling, Sommer, Herbst, Winter) und die Vier Elemente (Erde, Wasser, Feuer, Luft), die er oft in mehreren Versionen schuf. Die Gemälde stellen jeweils menschliche Porträts dar, die vollständig aus Objekten bestehen, die für die jeweilige Jahreszeit oder das jeweilige Element charakteristisch sind.
Einfluss: Arcimboldos Werk geriet nach seinem Tod in Vergessenheit, wurde aber im 20. Jahrhundert von den Surrealisten wiederentdeckt und neu bewertet. Seine Kunst inspiriert bis heute Künstler und Designer.
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